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Franz Tieber, geb. 1955, Blogger (Lyrik u. a., bspw. Aphoristik, Fotografie, Grafik, Brettspiele-Autor). Wien, Austria

Willkommen beim Gutenberg-Editor

Von Bergen und Druckmaschinen

Das Ziel des neuen Editors ist es, das Hinzufügen von umfangreichen Inhalten in WordPress einfach und angenehm zu gestalten. Dieser ganze Beitrag besteht aus einzelnen Inhalts-Elementen, die LEGO-Steinen ähneln, die man bewegen und mit denen man interagieren kann. Lass den Mauszeiger kreisen und du wirst feststellen, dass um die verschiedenen Blöcke herum Umrisse und Pfeile aufleuchten. Drücke die Pfeile, um Blöcke schnell neu zu positionieren, ohne befürchten zu müssen, beim Kopieren und Einfügen etwas zu verlieren.

Was du gerade liest befindet sich in einem Text-Block, der einfachste Block von allen. Der Text-Block kann frei im Beitrag positioniert werden …

... wie dieser, der rechtsbündig ist.

Überschriften sind selbst separate Blöcke, was bei der Gliederung und Organisation deiner Inhalte hilft.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Der Umgang mit Bildern und Medien mit der größten Sorgfalt ist ein primärer Schwerpunkt des neuen Editors. Hoffentlich empfindest du das Hinzufügen von Bildunterschriften oder das Anzeigen deiner Bilder in voller Breite viel einfacher und solider als bisher.

Beautiful landscape
Falls dein Theme es unterstützt, siehst du das „Weite-Breite“-Icon in der Bild-Werkzeugleiste. Probiere es aus.

Versuche, die Bildunterschrift auszuwählen, zu bewegen oder zu bearbeiten. Jetzt musst du nicht mehr aufpassen, versehentlich ein Bild oder anderen Text auszuwählen und so die Präsentation zu ruinieren.

Das Inserter-Werkzeug

Stell dir vor, alles, was WordPress kann, steht dir direkt auf der Oberfläche zur Verfügung. Keine Notwendigkeit mehr, sich an HTML-Tags, Klassen oder komplizierte Shortcode-Syntax zu erinnern. Das ist der Grundgedanke hinter dem Inserter – der (+)-Button, den du um den Editor herum siehst – mit dem du alle verfügbaren Inhalts-Blöcke suchen und in deinen Beitrag einfügen kannst. Plugins und Themes sind in der Lage, ihre eigenen Blöcke zu registrieren, was alle Arten von Möglichkeiten für eine umfangreiche Bearbeitung und Veröffentlichung eröffnet.

Versuch es, du entdeckst womöglich Dinge, die WordPress bereits in deine Beiträge einfügen kann, von denen du nichts wusstest. Hier ist eine kurze Liste, was du aktuell dort findest:

  • Text und Überschriften
  • Bilder und Videos
  • Galerien
  • Einbettungen, wie YouTube, Tweets, oder andere WordPress-Beiträge.
  • Layout-Blöcke, wie Buttons, Hero-Bilder, Separatoren, etc.
  • Und natürlich Listen wie diese 🙂

Visuelle Bearbeitung

Ein großer Vorteil von Blöcken ist es, dass du sie direkt vor Ort bearbeiten und deinen Inhalt verändern kannst. Anstelle von Feldern, um beispielsweise die Quelle eines Zitats oder den Text eines Buttons zu bearbeiten, kannst du den Inhalt direkt ändern. Versuche, das folgende Zitat zu bearbeiten:

Der Editor bietet ein neue Erfahrung beim Erstellen von Seiten und Beiträgen, die das mühelose Schreiben umfangreicher Inhalte ermöglicht. Er hat „Blöcke“, um das Einbetten von Inhalten, die bisher über Shortcodes, individuelles HTML oder „mysteriöse Praktiken“ eingebettet wurden, zu vereinfachen.

Matt Mullenweg, 2017

Die Quellenangabe des Zitats ist ein separates Textfeld, ähnlich wie bei den Bildunterschriften. Somit bleibt die Struktur des Zitats geschützt, auch wenn du die Quelle auswählst, veränderst oder entfernst. Sie kann jederzeit wieder hinzugefügt werden.

Blöcke können alles sein, was du brauchst. Zum Beispiel willst du vielleicht ein dezentes Zitat als Teil deiner Textkomposition hinzufügen oder du bevorzugst einen gigantischen Stil. All diese Optionen sind im Inserter verfügbar.

Du kannst die Anzahl der Spalten in deinen Galerien ändern, indem du einen Schieberegler im Block-Inspektor in der Seitenleiste bewegst.

Multimedial

Wenn du die neuen Weite-Breite und Volle-Breite-Ausrichtungen mit Galerien kombinierst, kannst du sehr schnell ein umfangreiches, multimediales Layout erstellen:

Barrierefreiheit ist wichtig – vergiss das alt-Attribut des Bildes nicht.

Klar, ein Bild in ganzer Breite kann ganz schön groß sein. Aber manchmal ist das Bild es wert.

Hier oben ist eine Galerie mit nur zwei Bildern. Das ist ein einfache Möglichkeit, optisch ansprechende Layouts zu erstellen, ohne dafür floats zu verwenden. Du kannst die Galerie mithilfe des Block-Umschalters auch wieder zurück in einzelne Bilder konvertieren.

Jeder Block kann sich an diese Ausrichtungen anpassen. Der Einbetten-Block hat sie auch und ist standardmäßig responsiv:

Du kannst jede Art von Block erstellen, die du magst, statisch oder dynamisch, dekorativ oder schlicht. Hier ist ein Block mit einem hervorgehobenen Zitat:

Code ist Poesie

Die WordPress-Community

Falls du mehr darüber erfahren willst, wie zusätzliche Blöcke erstellt werden oder falls du bei dem Projekt mithelfen möchtest, komm rüber zum GitHub repository.


Danke für das Testen von Gutenberg!

👋

Um mich aus der Fassung zu bringen...

bedarf es schon mancherlei....

Aber   e i n   Antivirenprogramm-Hersteller hat es tatsächlich geschafft!

Der gemeint ist, weiß es.

Wenn   i c h   einmal "Times New Roman" einsetze, dann....  Ich erspare mir die Mühe.

Da wird man bei der Installation einfach am Schopf gepackt... Wehe, du hast nicht deine Brille auf! Wenn überhaupt, werden Entscheidungsfragen so klein dargestellt, dass selbst eine Obstmücke daneben mit ihrer Größe prahlen könnte (gilt mehr noch für Benützungsbedingungen!).
Da krallen sich also die Fänge des Installationsadlers in deinen krausen Haarschopf.
Flllllup! Schon ist deine Startseite im Browser weg....
Flllllup! Poppt ein Rechteck auf am Bildschirm, durch das sich eine erste Gehirnwäsche über dich ergießt. Deine einzige Chance, psychisch zu überleben, ist die Flucht weg vom Bildschirm hin zum Kühlschrank. Mit der Bierdose in der Hand erholst du dich AFK (Akronym für EntAFfung aus Komputer-induzierten psychischen Erkrankungen) - irgendwie heimlich und leise hoffend, dass dein Trauma vielleicht morgen sich aufgelöst haben wird.

'o'   ~^~   °O°   ~^~   'o'


Kein Schwert führt Er - He does not Wield a Sword

Und ein Tag wird sein, an dem das Licht der Sonne
alle Knoten wird beleuchten, die uns fesseln;
Und es wird ein König kommen mit behenden Fingern,
sie zu lösen. Kein Schwert führt Er,
Sein Lächeln nur auf Seinen Lippen.

 

And a day will be with the bright sun
shedding light on the knots which chained us long;
And a king will come with nimble fingers
to dissipate the snarls. He does not wield a sword,
His smile solely is playing in his lips.

Zu Tschaikowskys Cherubinischem Lobgesang

YouTube, “Tchaikovsky - Hymn of the Cherubim”:

Unterschiedliche Interpretationen kann man genügend viele finden:

Der in höchstem Maß gottfeierliche Cherubinische Lobgesang gehört in seiner Vertonung durch Tschaikowsky zur Gattung der musikalischen Großgeschütze! An der Seite der ruhmreichen Schöpfungen solcher Musik, hat dieser Hymnus seinen Meister insofern gefunden, als er, angereichert mit der ganzen Last der unantastbaren liturgischen Vorgeschichte, einen Künstler findet, der ihm eine neue Robe anmisst.

Und da der Großmeister der russischen Symphonik eben ein Künstler ist und dies gerade als einer, der diese Bezeichnung auch verdient, ist das Ergebnis seiner Arbeit mit diesem Traditionsjuwel bis zu einem gewissen Grad gekünstelt zu nennen, aber doch immer in einem guten Sinn.

Mehr aber ist hervorzuheben, dass die fuchsige Routiniertheit Tschaikowskys es schafft, jenes demutsvolle Sich-Verneigen des Menschen vor Gott durchaus mit einzubringen.

Die Interpretation hin zum genuinen Sitz im Leben dieses Hymnus letztendlich wird aber doch abhängen von jener ontischen Schwere, die die Sänger selber verinnerlicht haben in ihrem lebenslangen Stehen vor Gott.

 

 

Parabel

Ja ja, auf Österreich
ist er mittlerweile bös', der Scheich...

Verlor er doch seine Hadubranda
an ein schnödes Stiegeng'lander.

Solche gibt's in Wien zuhauf,
da rutschen manchmal Kinder d'rauf.

Nun ist die flügge Hadubranda
ja kein Backfisch für's “Umeinander”;
nein, sie ist eine Hummel nur,
die ein Scheich in Wien verlur.

Von seinen ausgefallenen Hobbys
kennen hier verschiedene Lobbys

alle noch nicht, doch dieses ist jetzt klar:
Er züchtet Hummeln, oft sehr rar.

Und einen Namen hat von ihnen jede,
sei er schön, oder auch nur blöde,
wie zum Beispiel Hadubranda,
dessen Trägerin ganz quietschvergnügt,
statt dass sie brav als Hummel fliegt,
da täglich rutscht auf einem G'lander.

TECH WASH

TECH WASCH

ist zwar Denglisch.

Auf Englisch müsste
es meiner Meinung nach
wohl TECH WASH heißen;

aber das ist schon ziemlich
weit entfernt von dem Flughafen,

der bei Wien liegt
und SCHWECHAT heißt.

Vielleicht gibt es einen Reisenden
aus England,
der dort ankommt,

der Legastheniker ist
und den Namen des Flughafens
als TECH WASH liest.

Er ist sonst jedoch
ein inselbegabter Mathematiker.

In seinem Hirn,
wo immer er sich befindet,
was immer er macht,

spielen sich kombinatorische Feuerwerke ab
zwischen den Synapsen

und hat er eines Tages
einmal einen Jaguar,
bringt er diesen

in jene Autowaschanlage am Flughafen,
die in ihrem Programm
den TECH WASH als besonderen Service führt.

Love it!