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You Raise me up

Du baust mich auf

Text: Brendan Graham - “You raise me up”
Übersetzung: Franz Tieber


Wenn ich erschöpft und müd bin, meine Seele,
wenn Sorgen mir als Last am Herzen glühn,
dann wart ich schweigend erst in tiefer Stille,
bis du dann kommst um hier bei mir zu sein.

: Du baust mich auf, zu Gipfeln kann ich klimmen;
du sagst mir: Komm! - und geh mal auf dem Meer!
Ich fühl mich stark auf deinen starken Schultern,
du ziehst mich hoch zu meinem vollen Sein... :‖

Es gibt kein Licht - kein Leben ohne Hunger,
und rastlos schlägt ein Herz, das nie gebrannt;
doch wenn du kommst, dann finde ich die Wunder,
ich sehe Funken, dort, am Lebensstrom.

: Du baust mich auf, zu Gipfeln kann ich klimmen;
du sagst mir: Komm! - und geh mal auf dem Meer!
Und meine Stärke wächst auf deinen Schultern,
du ziehst mich hoch zu meinem vollen Sein... :

Benedikt! Franziskus!

Denkt an unsere Schwesterkirchen im Osten. Wir Katholiken sind möglicherweise gut beraten, wenn wir:

  • die Demut aufbringen können, bewährte Strukturen von den Orthodoxen zu übernehmen und dabei anerkennend mit unseren Herzen ihnen näherrücken bis zur vollständigen Einigung,

  • anstatt unsere eigene (katholische) Einheit immer aufs Neue in Misskredit zu bringen,

  • indem wir der Welt allzu freigebig die Möglichkeit bieten zu aufmacherischen Schlagzeilen, wo diese Welt doch keinerlei Ahnung hat davon, worum es wirklich geht.

  • Deshalb sollen wir den Umstand, dass die Welt zwei Päpste sieht zur Zeit, als gottgewollte Fügung betrachten,

  • die uns die Chance bietet ihr zu beweisen, was Brüderlichkeit sein kann: Gleichklang von Herzen, die der gemeinsamen Sache dienen wollen. Die Sache aber ist das Evangelium und damit der Herr selber.

  • Der Zölibatäre als Sonderform des “Narren um Christi willen” ist es aus Berufung.

  • Ein Bischof, den eine örtliche Kirche brauchte, sollte mit einer einzigen Frau verheiratet sein, sagte der selbst zölibatär lebende heilige Paulus. Später meinte man, der Bischof soll einer sein, der den Verzicht auf die Ehe in sein Leben mit hinein genommen hat. So ist es Praxis in den orthodoxen Kirchen bis heute.

Benedict! Francis!

Think of our sister churches in the East. We Catholics might be well advised if we

  • humble ourselves to take over tried and tested structures from the Orthodox and, acknowledging them with our hearts, move closer to them until complete unification,

  • instead of discrediting our own (Catholic) unity over and over again,

  • by giving the world too free an opportunity to make headlines when the world has no idea about what it is really.

  • That is why we should regard the fact that the world sees two popes at the moment as an act of providence willed by God,

  • that gives us a chance to prove to it what brotherhood can be: Unity of hearts, who want to serve the common cause. However, the cause is the Gospel and therefore, the Lord himself.

  • The celibate as a particular form of "fool for Christ's sake" is it by vocation.

  • A bishop needed by a local church should be married to a single woman, said St. Paul, himself a celibate. Later, Christians thought that the bishop should be one who has taken the renunciation of marriage into his life. So it is practised in the Orthodox churches until today.

Love

A gander can gaggle well,
and the child at the fence
marvels at him promptly.
Perhaps because then a white faun
shows him how geese can chatter.

And the child jumps up and rejoices wildly
about how big white birds so do.
The faun - he is coming.
The child is frightened in its shoes,
the feet in it are not like those of the satyr.

Love rejoices in its equals;
It seeks the heart that bounces
when it devotes itself to what makes sense.
And from the bottom of the soul hatches
a goose chick that won't leave her mother.


Ein Ganter kann gut schnattern
und das Kind am Zaun
bestaunt ihn prompt.
Vielleicht, weil dann ein weißer Faun
ihm auch noch zeigt, wie Gänse schnattern.


Und das Kind springt hoch und freut sich wild
daran, wie große weiße Vögel tun.
Der Faun - er kommt.
Das Kind erschrickt in seinen Schuh´n,
was darin ist, sind Füße nicht nach diesem Bild.

Die Liebe freut sich über ihresgleichen;
sie sucht das Herz, das hüpft,
wenn es dem Sinne frommt.
Und aus dem Seelengrunde schlüpft
ein Gänseküken; von der Mutter nicht will´s weichen.

Des Namenlosen

無名の

"目には見えても、日本は美しすぎて形容しがたい、
顔は言葉を発しない、日本を見たら言葉は無用になる、
鶴がゆったりと飛ぶさま、その品位が日本にふさわしい、
夢はいらない、日本が夢そのものだから。"

The Nameless's


Japan, 
the Nameless's eyes 
don't know what it bodes 
that his face 
will see speechlessly:   

your cranes fly
without haste
to the land of his non-dreams.
Japan,
des Namenlosen Augen
wissen nicht zu deuten,
was sein Gesicht
wird sprachlos sehen:

deine Kraniche fliegen
ohne Hast
ins Land seiner Nicht-Träume.


Übersetzung ins Japanische: Dr. Johanna Aoki

Um mich aus der Fassung zu bringen...

bedarf es schon mancherlei....

Aber   e i n   Antivirenprogramm-Hersteller hat es tatsächlich geschafft!

Der gemeint ist, weiß es.

Wenn   i c h   einmal "Times New Roman" einsetze, dann....  Ich erspare mir die Mühe.

Da wird man bei der Installation einfach am Schopf gepackt... Wehe, du hast nicht deine Brille auf! Wenn überhaupt, werden Entscheidungsfragen so klein dargestellt, dass selbst eine Obstmücke daneben mit ihrer Größe prahlen könnte (gilt mehr noch für Benützungsbedingungen!).
Da krallen sich also die Fänge des Installationsadlers in deinen krausen Haarschopf.
Flllllup! Schon ist deine Startseite im Browser weg....
Flllllup! Poppt ein Rechteck auf am Bildschirm, durch das sich eine erste Gehirnwäsche über dich ergießt. Deine einzige Chance, psychisch zu überleben, ist die Flucht weg vom Bildschirm hin zum Kühlschrank. Mit der Bierdose in der Hand erholst du dich AFK (Akronym für EntAFfung aus Komputer-induzierten psychischen Erkrankungen) - irgendwie heimlich und leise hoffend, dass dein Trauma vielleicht morgen sich aufgelöst haben wird.

'o'   ~^~   °O°   ~^~   'o'


Zu Tschaikowskys Cherubinischem Lobgesang

YouTube, “Tchaikovsky - Hymn of the Cherubim”:

Unterschiedliche Interpretationen kann man genügend viele finden:

Der in höchstem Maß gottfeierliche Cherubinische Lobgesang gehört in seiner Vertonung durch Tschaikowsky zur Gattung der musikalischen Großgeschütze! An der Seite der ruhmreichen Schöpfungen solcher Musik, hat dieser Hymnus seinen Meister insofern gefunden, als er, angereichert mit der ganzen Last der unantastbaren liturgischen Vorgeschichte, einen Künstler findet, der ihm eine neue Robe anmisst.

Und da der Großmeister der russischen Symphonik eben ein Künstler ist und dies gerade als einer, der diese Bezeichnung auch verdient, ist das Ergebnis seiner Arbeit mit diesem Traditionsjuwel bis zu einem gewissen Grad gekünstelt zu nennen, aber doch immer in einem guten Sinn.

Mehr aber ist hervorzuheben, dass die fuchsige Routiniertheit Tschaikowskys es schafft, jenes demutsvolle Sich-Verneigen des Menschen vor Gott durchaus mit einzubringen.

Die Interpretation hin zum genuinen Sitz im Leben dieses Hymnus letztendlich wird aber doch abhängen von jener ontischen Schwere, die die Sänger selber verinnerlicht haben in ihrem lebenslangen Stehen vor Gott.

 

 

Zum Muttertag

Wie sehr
freue ich mich schon
auf meine neue Freiheit,
wenn ich meine eigene Wohnung beziehe!

Ich werde selber
die Klopapierrolle wechseln
und den Vorleger vor der Muschel
mit dem Staubsauger
von den Fusseln befreien; vor allem aber
von den langen Haaren.

Wie sehr danke ich dir, Mama,
da du mich
zur Selbstständigkeit erzogen hast; alles
hast du mir damit gegeben.

Den Säugling
hast du in deine Arme genommen
und liebkost.

Damit
hast du mich zur Liebe befreit.
Das Letzte
in der aufopfernden Liebe
war das natürlich noch nicht;

Aber das Erste
für achtzig Jahre -
für hundert vielleicht -
der Liebe zu Gott.