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Willkommen beim Gutenberg-Editor

Von Bergen und Druckmaschinen

Das Ziel des neuen Editors ist es, das Hinzufügen von umfangreichen Inhalten in WordPress einfach und angenehm zu gestalten. Dieser ganze Beitrag besteht aus einzelnen Inhalts-Elementen, die LEGO-Steinen ähneln, die man bewegen und mit denen man interagieren kann. Lass den Mauszeiger kreisen und du wirst feststellen, dass um die verschiedenen Blöcke herum Umrisse und Pfeile aufleuchten. Drücke die Pfeile, um Blöcke schnell neu zu positionieren, ohne befürchten zu müssen, beim Kopieren und Einfügen etwas zu verlieren.

Was du gerade liest befindet sich in einem Text-Block, der einfachste Block von allen. Der Text-Block kann frei im Beitrag positioniert werden …

... wie dieser, der rechtsbündig ist.

Überschriften sind selbst separate Blöcke, was bei der Gliederung und Organisation deiner Inhalte hilft.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Der Umgang mit Bildern und Medien mit der größten Sorgfalt ist ein primärer Schwerpunkt des neuen Editors. Hoffentlich empfindest du das Hinzufügen von Bildunterschriften oder das Anzeigen deiner Bilder in voller Breite viel einfacher und solider als bisher.

Beautiful landscape
Falls dein Theme es unterstützt, siehst du das „Weite-Breite“-Icon in der Bild-Werkzeugleiste. Probiere es aus.

Versuche, die Bildunterschrift auszuwählen, zu bewegen oder zu bearbeiten. Jetzt musst du nicht mehr aufpassen, versehentlich ein Bild oder anderen Text auszuwählen und so die Präsentation zu ruinieren.

Das Inserter-Werkzeug

Stell dir vor, alles, was WordPress kann, steht dir direkt auf der Oberfläche zur Verfügung. Keine Notwendigkeit mehr, sich an HTML-Tags, Klassen oder komplizierte Shortcode-Syntax zu erinnern. Das ist der Grundgedanke hinter dem Inserter – der (+)-Button, den du um den Editor herum siehst – mit dem du alle verfügbaren Inhalts-Blöcke suchen und in deinen Beitrag einfügen kannst. Plugins und Themes sind in der Lage, ihre eigenen Blöcke zu registrieren, was alle Arten von Möglichkeiten für eine umfangreiche Bearbeitung und Veröffentlichung eröffnet.

Versuch es, du entdeckst womöglich Dinge, die WordPress bereits in deine Beiträge einfügen kann, von denen du nichts wusstest. Hier ist eine kurze Liste, was du aktuell dort findest:

  • Text und Überschriften
  • Bilder und Videos
  • Galerien
  • Einbettungen, wie YouTube, Tweets, oder andere WordPress-Beiträge.
  • Layout-Blöcke, wie Buttons, Hero-Bilder, Separatoren, etc.
  • Und natürlich Listen wie diese 🙂

Visuelle Bearbeitung

Ein großer Vorteil von Blöcken ist es, dass du sie direkt vor Ort bearbeiten und deinen Inhalt verändern kannst. Anstelle von Feldern, um beispielsweise die Quelle eines Zitats oder den Text eines Buttons zu bearbeiten, kannst du den Inhalt direkt ändern. Versuche, das folgende Zitat zu bearbeiten:

Der Editor bietet ein neue Erfahrung beim Erstellen von Seiten und Beiträgen, die das mühelose Schreiben umfangreicher Inhalte ermöglicht. Er hat „Blöcke“, um das Einbetten von Inhalten, die bisher über Shortcodes, individuelles HTML oder „mysteriöse Praktiken“ eingebettet wurden, zu vereinfachen.

Matt Mullenweg, 2017

Die Quellenangabe des Zitats ist ein separates Textfeld, ähnlich wie bei den Bildunterschriften. Somit bleibt die Struktur des Zitats geschützt, auch wenn du die Quelle auswählst, veränderst oder entfernst. Sie kann jederzeit wieder hinzugefügt werden.

Blöcke können alles sein, was du brauchst. Zum Beispiel willst du vielleicht ein dezentes Zitat als Teil deiner Textkomposition hinzufügen oder du bevorzugst einen gigantischen Stil. All diese Optionen sind im Inserter verfügbar.

Du kannst die Anzahl der Spalten in deinen Galerien ändern, indem du einen Schieberegler im Block-Inspektor in der Seitenleiste bewegst.

Multimedial

Wenn du die neuen Weite-Breite und Volle-Breite-Ausrichtungen mit Galerien kombinierst, kannst du sehr schnell ein umfangreiches, multimediales Layout erstellen:

Barrierefreiheit ist wichtig – vergiss das alt-Attribut des Bildes nicht.

Klar, ein Bild in ganzer Breite kann ganz schön groß sein. Aber manchmal ist das Bild es wert.

Hier oben ist eine Galerie mit nur zwei Bildern. Das ist ein einfache Möglichkeit, optisch ansprechende Layouts zu erstellen, ohne dafür floats zu verwenden. Du kannst die Galerie mithilfe des Block-Umschalters auch wieder zurück in einzelne Bilder konvertieren.

Jeder Block kann sich an diese Ausrichtungen anpassen. Der Einbetten-Block hat sie auch und ist standardmäßig responsiv:

Du kannst jede Art von Block erstellen, die du magst, statisch oder dynamisch, dekorativ oder schlicht. Hier ist ein Block mit einem hervorgehobenen Zitat:

Code ist Poesie

Die WordPress-Community

Falls du mehr darüber erfahren willst, wie zusätzliche Blöcke erstellt werden oder falls du bei dem Projekt mithelfen möchtest, komm rüber zum GitHub repository.


Danke für das Testen von Gutenberg!

👋

Um mich aus der Fassung zu bringen...

bedarf es schon mancherlei....

Aber   e i n   Antivirenprogramm-Hersteller hat es tatsächlich geschafft!

Der gemeint ist, weiß es.

Wenn   i c h   einmal "Times New Roman" einsetze, dann....  Ich erspare mir die Mühe.

Da wird man bei der Installation einfach am Schopf gepackt... Wehe, du hast nicht deine Brille auf! Wenn überhaupt, werden Entscheidungsfragen so klein dargestellt, dass selbst eine Obstmücke daneben mit ihrer Größe prahlen könnte (gilt mehr noch für Benützungsbedingungen!).
Da krallen sich also die Fänge des Installationsadlers in deinen krausen Haarschopf.
Flllllup! Schon ist deine Startseite im Browser weg....
Flllllup! Poppt ein Rechteck auf am Bildschirm, durch das sich eine erste Gehirnwäsche über dich ergießt. Deine einzige Chance, psychisch zu überleben, ist die Flucht weg vom Bildschirm hin zum Kühlschrank. Mit der Bierdose in der Hand erholst du dich AFK (Akronym für EntAFfung aus Komputer-induzierten psychischen Erkrankungen) - irgendwie heimlich und leise hoffend, dass dein Trauma vielleicht morgen sich aufgelöst haben wird.

'o'   ~^~   °O°   ~^~   'o'


Zu Tschaikowskys Cherubinischem Lobgesang

YouTube, “Tchaikovsky - Hymn of the Cherubim”:

Unterschiedliche Interpretationen kann man genügend viele finden:

Der in höchstem Maß gottfeierliche Cherubinische Lobgesang gehört in seiner Vertonung durch Tschaikowsky zur Gattung der musikalischen Großgeschütze! An der Seite der ruhmreichen Schöpfungen solcher Musik, hat dieser Hymnus seinen Meister insofern gefunden, als er, angereichert mit der ganzen Last der unantastbaren liturgischen Vorgeschichte, einen Künstler findet, der ihm eine neue Robe anmisst.

Und da der Großmeister der russischen Symphonik eben ein Künstler ist und dies gerade als einer, der diese Bezeichnung auch verdient, ist das Ergebnis seiner Arbeit mit diesem Traditionsjuwel bis zu einem gewissen Grad gekünstelt zu nennen, aber doch immer in einem guten Sinn.

Mehr aber ist hervorzuheben, dass die fuchsige Routiniertheit Tschaikowskys es schafft, jenes demutsvolle Sich-Verneigen des Menschen vor Gott durchaus mit einzubringen.

Die Interpretation hin zum genuinen Sitz im Leben dieses Hymnus letztendlich wird aber doch abhängen von jener ontischen Schwere, die die Sänger selber verinnerlicht haben in ihrem lebenslangen Stehen vor Gott.

 

 

Zum Muttertag

Wie sehr
freue ich mich schon
auf meine neue Freiheit,
wenn ich meine eigene Wohnung beziehe!

Ich werde selber
die Klopapierrolle wechseln
und den Vorleger vor der Muschel
mit dem Staubsauger
von den Fusseln befreien; vor allem aber
von den langen Haaren.

Wie sehr danke ich dir, Mama,
da du mich
zur Selbstständigkeit erzogen hast; alles
hast du mir damit gegeben.

Den Säugling
hast du in deine Arme genommen
und liebkost.

Damit
hast du mich zur Liebe befreit.
Das Letzte
in der aufopfernden Liebe
war das natürlich noch nicht;

Aber das Erste
für achtzig Jahre -
für hundert vielleicht -
der Liebe zu Gott.

Trisselwand

„Die Sprisselwand*", wiederholte der junge Mann aus Graz, als er zum ersten Mal von der Trisselwand hörte, der Steilwand beim Altausseer See. Und fügte dann noch sinnierend hinzu: „ - lustiger Name...“
Somit stellte er wohl ein für alle Mal klar, dass auch nicht jeder Steirer alles über die Steiermark weiß.

__
* Zum Ausdruck "Sprissel" (Leitersprosse) siehe hier.

Sprüche klopfen, ...

...klopfend Sprüchen
Bilder leihen;
leiernd sprechen
Klopfer im Maien.

Zum nächsten Maibaum: viele Sprüche den Klopfern im Mai...!

Und weil "opf" so schön ist, noch ein Spruch (dient zu nichts, höchstens dem Phantasietraining):

Quarkkrapfen natürlich (und solche mit Topfen -
nicht zu vergessen - ), die aus dem Kraftopfertopf kommen,
opfert quadratkopftapfer man dem Quartklopfer,
bis die Karpfen, dem armen Tropf begegnend,
ihm kopfüber in den Kropf hüpfen.

Éder und Portugal

Ich dachte immer, dass auch Portugal zu den Nationen zählt, die, falls es zulässig ist, eine ganze Nation mit einer Allegorie zu belegen, ich in die Schublade der „Heißsporne“ legen würde.

Nun hat sich aber gezeigt, dass es mit den Portugiesen doch ein bisschen anders ist.

Das Tor von Éder hat mich nämlich für alles entschädigt, was ich die ganze EM hindurch gelitten habe.

Dabei bin ich ja eigentlich keiner, den Fußball überhaupt jemals interessiert hat.

Meine Frau hat mir gedroht, falls ich weiterhin wie Diogenes im Fass lebe, gibt sie mir die „rote Koartn“, wie schon einmal gedacht und vor allem gesungen in einem Wiener Schlager der volkstümlichen Musik.

Also lege ich Pfötchen vor ihr und leide und leide und leide: mangels fußballerischen Vorwissens bilden sich meine Sympathien nur nach anderen Gesichtspunkten - wie etwa nach der Schönheit der Nationalhymnen oder den Gesichtern der Spieler und insofern hat auch die Wahl des Wortes „Gesichtspunkt“ eine deutliche Berechtigung.

Im Laufe der Wochen merke ich, dass ich doch auch selber mich für diese Welt ereifern kann - und meiner Meinung nach gar nicht einmal schlecht - dafür, dass ich ein Laie des runden Leders bin? ...!

Zuerst muss ich natürlich auf der Seite der Österreicher sein. Dann bin ich der Meinung, dass den Heißspornen des Südens - wer auch immer dazugerechnet werden solle - ein Eisbeutel in die Hose gesteckt werden müsse und zuletzt bin ich mir darüber im Klaren, dass mir anstatt der Franzosen eigentlich die Portugiesen lieber sind.

Aber dass alle Leiden dieser sommerlichen Fußballzeit 2016 wett gemacht werden würden durch ein einziges Glück erst im Finale, ist mir bis auf Weiteres noch nicht klar - denn, zu wem auch immer ich halte - „meine“ Mannschaft ist stets die Verliererin.

Meine Frau sagt zu mir: „Geh zu deinem Computer! - Immer wenn du die Mannschaft favorisierst, die auch ich befeuere, verliert sie!“

Ja, das ist wirklich bejammernswert, denke ich im Stillen. Hätte ich doch zu Diogenes´ Zeiten gelebt! - und nach ein paar Sekunden frage ich sie: „Du meinst, ich darf wirklich...?“

Da meine Frau mich nur allzu gut kennt, sagt sie daraufhin nichts. Aber auch ich kenne sie nur allzu gut. Ich ziehe es vor, doch beim Fernseher zu bleiben. Und das ist auch beim Finale noch so. Es muss durchgehalten werden.

Denn - als ich dafür letztendlich belohnt werde, schlummert meine Frau neben mir auf dem Sofa schon ganz sanft.